AUF EIN WORT...

Erfahrungen einer langjährigen Hundehalterin in Bezug auf Futtermittel.

Wir kennen alle die Fernsehwerbung – ein ganzer Hund – dank Ch...!

Hoffentlich hat sich im Laufe der letzten Jahre aber doch langsam herumgesprochen,

dass nicht alles was uns die Werbung suggerieren will auch das non-plus ultra in Sachen

Ernährung ist!!

Alle High Premium Futtermittel sind meines Erachtens nicht auf die heutige

Lebenssituation unserer Familienhunde zugeschnitten.

Sind wir doch mal ehrlich: Wie ausgelastet ist der Familieneinzelhund?

Ich spreche nicht von Familien, die Hundesport (Agility/Joggen, o.ä.) betreiben,

sondern von der null/acht/fünfzehn Familie.

Vater 10 Std. außer Haus, die Kinder in der Schule/KiGa, Mutter halbtags berufstätig.

Der Hund geht morgens ½ Std. Gassi, dann ist er alleine bis Mittag. Dann wieder 20 min.

Gassi und am Nachmittag – wenn er Glück hat- beschäftigen sich die Kinder mit ihm ½ Std.

Abends bei schönem Wetter geht man vielleicht 1 Std. mit dem Tier, bei schlechtem Wetter

weniger. Meist an der Leine,( da die Hundebesitzer Angst vor eventuellen Raufereien haben)

mit sehr wenig Kontakt zu anderen Hunden.

Dann mit sehr viel Glück nochein mal um 11-1/2 12:00 Uhr nachts schnell pipi und das war´s.

In meiner Funktion als aktive Tierschützerin und Pflegestelle im Tierschutz habe ich da so

manches erlebt!!

Premium-Futtermittel sind aber darauf ausgelegt, Hunde zu ernähren, die mindestens

20 km pro Tag ihre GESAMTE Muskulatur/Skelettsystem beanspruchen und auch geistige

Leistungen vollbringen.

Vergleichen wir es doch so: Ein Bodybuilder während der Muskelaufbauphase ernährt

sich ganz anders richtig, als die Sekretärin, oder?

Da wundert es wenig, wenn die Futtermittelallergien in den letzten Jahren

sprunghaft steigen und diese auch längst rasseübergreifend bekannt sind.

Viele Hunde haben inzwischen menschliche Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Überfettung,

Herz/Kreislaufprobleme, Diabetes, Leber- und Nierenerkrankungen. Die Futtermittel-

industrie ist beflissen daran, den Markt der kranken Haustiere abzudecken, denn

Spezialfutter ist teuer!

Aber woher kommen diese Probleme? Wie haben wir denn vor 25 Jahren unsere Tiere

ernährt? Wie ALT sind denn unsere Hunde im Gegensatz zu heute OHNE diese

Gesundheitsprobleme geworden? Bekam der Dorf-Schäferhund REX jeden Tag exakt

auf sein Idealgewicht abgewogenes Premium-futter? Wie viele verschiedene Leckerli

standen auf dem Speiseplan?

Auf die Gefahr hin, dass ich mir die Futtermittel-Industrie zum Feind mache möchte

ich Sie alle trotzdem bitten sich diese Fragen einmal ehrlich zu beantworten.

Vielleicht kommen Sie ja zu dem selben Schluß, wie ich:

Ein Futtermittel, das etwas geringere Dosen in Fett und Proteingehalt aufweist ist die

bessere Lösung. Da ich Tierschützer bin und auch auf meine Ernährung etwas achte, gehe

ich noch einen Schritt weiter:

Ich habe mich überall informiert, und lehne Futtermarken ab , die mit grausamen und

unnötigen Tierversuchen arbeiten, genauso Marken, die Material aus Tierkörperver-

wertungsanstalten verwenden. (Da sind die Tiere bei, die der liebe Haustierarzt einschläfert!)

Des Weiteren möchte ich selbst kein genmanipuliertes Sojamehl essen, und meine Tiere

bekommen das auch nicht.

Ich mische mein Futter selbst, je nach Bedarf des individuellen Tieres.

Ich gebe Frischfleisch gemischt mit Kartoffeln, Reis, Nudeln, Seealgenmehl,

Keimöl und Knoblauch. Zwischendurch gibt es „Hasenbrot“ (sehr trockenes altes Vollkornbrot),

Gemüse und Obst. Die Kastraten bekommen einen höheren Ballaststoff-Anteil / Junghunde

und schlechte Futterverwerter (die nie ansetzten, eher schnell abnehmen) erhalten einen

höheren Fleischanteil. Damit bin ich bis jetzt ganz gut gefahren.

1-2 Mal die Woche gibt es Knochen, 1 Mal wöchentlich einen kompletten Pansen - alles immer roh + “am Stück”.

Wieso dauernd Knoblauch?

Damit habe ich den Floh- und Zeckenbefall meiner Tiere um 80% gesenkt.

Jetzt denken Sie oh, wie aufwendig und teuer!!

Keineswegs.

Die tägliche Zubereitung dauert 5-10 Min.

Ich besitze 8 Elos . Im Monat habe ich Futterkosten von ca. 60,- Euro. Und wenn dann noch Hundekekse, Kauknochen,

Ochsenziemer, ect.. dabei kommen sind es noch mal ca. 12,- Euro.

Wohl gemerkt: Wir haben 1000qm Auslauf, machen Agility, haben ca. einmal die Woche einen

2 stündigen Hundespaziergang mit ca. 15 Hunden, wo sie frei ihr Rudelverhalten leben

dürfen .

Wieviel kostet Sie Ihr Hund im Monat an Futtermitteln?

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Überlegungen Anregungen zu einer vollwertigen Ernährung

Ihres Lieblings gegeben zu haben.

PS: Hierzu können Sie auf den link barfers.de clicken!!!

(Das aber bitte nicht als “Religion” verstehen!!! - Abwechslungsreich und vielseitig sollte sowohl Ihre Ernährung, als auch die des Hundes sein!!!

Beispiele für guten Futterfleischhandel: